Mit
der Berufung von Bart Lootsma an die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
erfolgte im Februar 2006 die Gründung des neuen Lehrstuhls für
Architekturtheorie.
Im
Rahmen der Architekturfakultät vermittelt der Lehrstuhl sämtliche Kenntnisse
des wissenschaftlichen Forschens, Kuratierens und Publizierens von Architektur-,
Stadt- und Landschaftsthemen. Dabei erlangen angehende Architekten und
ArchitektInnen in erster Linie konzeptionelle und kommunikative Fähigkeiten.
Zudem bereitet der Lehrstuhl für Architekturtheorie auf spezialisierte Berufe
vor, die insbesondere über die kulturellen Aspekte der Architektur
reflektieren: ArchitekturtheoretikerIn, ArchitekturhistorikerIn,
ArchitekturjournalistIn sowie Berufe in Museen, in Kulturfonds usw. In dieser
Hinsicht konzentriert sich die Forschung am Lehrstuhl für Architekturtheorie vornehmlich
auf die Art und Weise, wie Stadt und Landschaft im 20. und 21. Jahrhundert von
Architekten und Städtebauern sowie von Landschaftsarchitekten wahrgenommen
wurden und werden. In den daraus folgenden Darstellungen findet die Architektur
als Form des kulturellen Ausdrucks ihren Platz. Weitere Schwerpunkte der
Forschung befassen sich mit der Darstellung der heutigen Stadt, mit den Alpen
als Kulturlandschaft und mit der Frage wie neue kulturelle, technische, soziale
und philosophische Entwicklungen die Architektur beeinflussen. Diese
inhaltlichen Ziele und Schwerpunkte bestimmen gleichermassen die Lehre. Um dies
zu ermöglichen wurden im Dezember 2006 die neu adaptierten Räumlichkeiten in
den ehemaligen Seminarräumen HSB 12/13 im Fakultätsgebäude der Architektur bezogen.
Das architektonische Konzept stammt von Architekt Martin Mutschlechner und
besteht aus einer Serie von mobilen Arbeitsplätzen, die als Boxen den gesamten Raum,
je nach Bedarf, flexibel einteilen.